Kassandra

23 08 2009

Gestern brach ich – trotz Regen – auf, um mich erneut auf die Suche nach einem Geocache in der Nähe zu machen. Die OpenStreetMap von Österreich wurde bereits in mein Garmin gespeist (werde ich aber demnächst ändern – siehe weiter unten) und nun mit besserer Navigation dachte ich, dass der nächste von mir ins Auge gefasste Cache ein Kinderspiel sein würde.

Geocache # 2: »Baumsteiger« (22. August 2009, 14:15 – 15:10) gescheitert

Ja, ich habe die Logs gelesen, die mich alle vor einer Cachesuche im Sommer warnten. Von menschengroßen Brennnesseln und Zeckenhorden wird da gesprochen, doch davon ließ ich mich nicht abschrecken. Regenjacke angezogen und mit dem Rad zum Bad Erlacher Bahnhof, von dort aus ging ich etwa zwanzig Minuten quer durch den Ort bis zu einer kleinen Brücke, die – von Wald umgeben – einen sehr anziehenden Charakter hatte.

Brücke über die Pitten

Danach verlief der Weg sehr zäh, nachdem ich mich etwa hundert Meter durchs dichte Unterholz geschlagen habe, merke ich bei genauerer Betrachtung des GPS-Handhelds, dass sich der Cache offensichtlich doch nicht auf der anderen Seite der Brücke befand, also wieder retour und den Weg nördlich an der Brücke vorbei. Der Trampelpfad war bald daraufhin weg und ich folgte dem Navi wieder durchs Gehölz, umgestürzte Bäume und meterhohe Dornengestrüppe waren aber kein Problem. Es irritierte mich ein wenig, dass der Cache sich laut Luftlinie etwa 80 m in nordöstlicher Richtung befinden sollte, der Fluss war darauf etwa 300 m weiter östlich notiert, aber das Rauschen kam mir so verdächtig nahe vor. Paar Schritte weiter bestätigte sich mein Verdacht, und wieder musste ich zur Brücke und diese überqueren. Was soll’s, aus Fehlern lernt man. Diesmal folgte ich keinen Weg und ging quer durchs Grüne, bis ich dann auf eine „Lichtung“ stieß, die mir im Weg stand.

Pflanzenwall

Ich war nass, ich kam bereits davor mit einer Brennnessel in Kontakt, ich hatte keine Machete oder ähnliches dabei, so fiel der Beschluss, die Versammlung der Disteln, Kletten und Unkräuter nicht zu (zer-)stören und machte mich auf den Heimweg, mit dem Versprechen im Hinterkopf, den Cache im größten Baum in der Umgebung im Winter doch noch zu holen.


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