Heinis Unruh

29 08 2009

Mit etwas Verspätung schreibe ich nun über meinen vierten Cache, der mich ins Rosaliengebirge verschlagen hat und mich mehr Nerven gekostet hat, als die vorhergehenden.

Geocache #4: »Heinis Ruh« (26. August 2009, 20:30)

Diese Tour wäre sicher nicht so strapazierend gewesen, wäre ich nicht erst um 18:00 aufgebrochen, aber was soll’s. Zuerst Richtung Schloss Frohsdorf, das Feuerwehrmuseum war schnell gefunden und die erste Stage bewältigt, nun hieß es aufwärts gehen. Eine sehr ruhige Gegend, ein kleiner Bach, hie und da ein kleiner Teich, bisher sehr angenehm und entspannend, auch ein paar Rehe ließen sich blicken. Als ich schließlich „Heini’s Ruh“ erreichte

Heinis Ruh

(ja, das ist ein Idiotenapostroph) ist einige Zeit vergangen und vier Stages wurden bereits bewältigt, die fünfte war vor Ort zu lösen. Bei der Jausenstation kann man für läppische 15 Euro „brunchen“, hat aber nur an Wochenenden offen. Sollte man sich nicht entgehen lassen. Weiter zum beschriebenen Aussichtspunkt, der war leider etwas überwuchert, aber nichtsdestotrotz bot er einen wunderschönen Blick, noch war dafür genug Licht da.

AussichtspunktBisher konnte man alle Stationen auf asphaltiertem Weg bewältigen, der letzte war etwas off-road angesiedelt, aber das ist ja kein Problem, ich hatte ja lange Hosen an. Dann endlich, wartete der Cache, doch die Sonne hatte sich schon verabschiedet. Eine schwächliche Kindertaschenlampe mit coolem Buzz-Lightyear-Sticker (nein, nicht meine) führte mich dann einen Kilometer lang durch teils zugewachsene Forstwege, bei fast vollständiger Dunkelheit nicht eine alltägliche Aufgabe. Bei den Koordinaten angekommen suchte ich – fast schon panisch – nach der Dose, jeder Stein wurde umgedreht, jeder Baum untersucht, bis ich ihn endlich fand und einen Seufzer der Erleichterung ausstoßen konnte. Den Weg zurück nach Frohsdorf zu finden sollte eigentlich sehr einfach sein, einfach dem Süßbrunner Graben folgen, bis ich auf diese Erkenntnis kam, vergingen aber wieder 15 Minuten. Gut, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich, eine gut funktionierende Taschenlampe gehört bis zu meinem nächsten Nachtcache auf jeden Fall her!


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